Lichtkolumne von Zoncs Beleuchtung: Wissen, Designinspiration und Branchennews teilen.
Viele Menschen haben nur eine vage Vorstellung vom Abstrahlwinkel, wenn sie ihre Beleuchtung planen – was zu zahlreichen Fehlern führt. Beispiel: Wenn der Abstrahlwinkel eines Strahlers zu klein ist, entsteht kein idealer „Hügel-Effekt“:
Bei einer Beleuchtungsplanung ohne zentrale Deckenleuchte stellt sich zwangsläufig die Frage, wie man Abstrahlwinkel kombinieren soll. In der Regel wählen Designer den Abstrahlwinkel basierend auf den Beleuchtungsanforderungen und den tatsächlichen Einrichtungsbedingungen aus. Die Wahl des richtigen Abstrahlwinkels kann das Wohlfühlen in Ihrem Zuhause erheblich steigern!
1. Was ist ein Abstrahlwinkel?
Der Abstrahlwinkel ist einer der gebräuchlichsten Parameter von Leuchten. Er bezeichnet den Winkel zwischen zwei Seiten der Lichtachse, an dem die Lichtstärke auf 50 % ihres Maximalwerts abfällt. Einfach gesagt: Der Abstrahlwinkel ist der Winkel, unter dem das Licht nach außen reflektiert wird. Je größer der Abstrahlwinkel, desto geringer die zentrale Lichtstärke und Beleuchtungsstärke.
Bei derselben Lichtquelle: 【Je größer der Abstrahlwinkel】desto geringer die zentrale Lichtstärke und desto weicher der Lichtfleck; 【Je kleiner der Abstrahlwinkel】desto höher die zentrale Lichtstärke und desto härter der Lichtfleck.
2. Anwendungen unterschiedlicher Abstrahlwinkel
1. Schmaler Abstrahlwinkel (10–20°): Akzentbeleuchtung, betont luxuriöse Effekte
Aufgrund der konzentrierten zentralen Lichtstärke und des relativ kleinen Lichtflecks eignet sich dieser Winkel in der Regel für Akzentbeleuchtung – ideal zur Beleuchtung feiner Ornamente oder Dekorationsgegenstände.
2. Breiter Abstrahlwinkel (20–40°): Wallwashing oder lokale Beleuchtung, verstärkt Tiefe und Kontrast
Zunächst Wallwashing: Durch den Einsatz von Downlights oder Strahlern zum Wallwashing entsteht optisch eine höhere Decke und das Raumgefühl wirkt weniger beengt. Wenn an Ihren Wänden Kunstwerke oder Bilder hängen, hebt das Wallwashing deren Textur und Qualität hervor. Zweitens lokale Beleuchtung: Im Wohnzimmer liegt der visuelle Fokus meist über dem Couchtisch. Daher können mehrere aufgesetzte oder eingebaute Leuchten mit breitem Abstrahlwinkel direkt über dem Tisch installiert werden, um eine effektive lokale Beleuchtung zu schaffen.
3. Extra-breiter Abstrahlwinkel (50–60°): Umgebungs- oder lokale Beleuchtung, gleichmäßige Ausleuchtung mit feiner Texturwirkung
Ein extra-breiter Abstrahlwinkel verteilt das Licht großflächig und streut es stark am Boden. Dies eignet sich für die allgemeine Raumbeleuchtung in Bereichen, in denen eine gleichmäßige Beleuchtungsstärke erforderlich ist, bietet jedoch weniger ausgeprägte Lichtschichten.
3. Häufige Fragen
F1: Welche Vorteile hat Wallwashing?
Beim Wallwashing wird direktes Licht durch Reflexion an der Wand in indirektes Licht umgewandelt, wodurch Augenbelastung reduziert und das Sehvermögen geschützt wird.
F2: Wie sollte der Abstand bei verschiedenen Abstrahlwinkeln gewählt werden?
Je schmaler der Abstrahlwinkel, desto enger können die Leuchten platziert werden. Falls unsicher, wenden Sie sich am besten an einen professionellen Lichtdesigner.
Leuchten mit schmalem Abstrahlwinkel bieten besseren Blendschutz, beleuchten aber eine kleinere Fläche und erzeugen eine starke räumliche Atmosphäre – allerdings mit deutlichen Helligkeitskontrasten.
Leuchten mit breitem Abstrahlwinkel verteilen das Licht gleichmäßiger und sorgen für eine ausgewogene Grundbeleuchtung – sind aber weniger geeignet, dramatische Stimmungen zu erzeugen. Wählen Sie daher den Abstrahlwinkel entsprechend den Anforderungen Ihres Raumes.

